13. Januar 2007 im JÄGER:

Paul Joses und Trucker Cleavage

Es war zwar ein 13ter, aber offensichtlich muss der nicht auch noch ein Freitag sein, damit alles schief läuft:

Der Abend war so schön geplant. Zwei Konzerte an einem Abend, zum ruhigen Einklang des Jahres wollten wir euch mit dem Songwriter und Sänger Alex Loew, eine Freude bereiten, anschließend, so dachten wir, legen wir dann so richtig los, mit der jungen schwedischen Gruppe "Trucker Cleavage".  Die Verträge waren schon lange unterschrieben, 2 Tage vorher habe ich noch mit dem Manager telefoniert, alles klar.

Dann ist es der 13te. Um 11.00 Uhr, beim (noch vor dem ersten Kaffee!) Frühstück geht  das Telefon. Sami hat die Agentur, die uns diese Musiker vermittelt hat. Und der ist am Telefon. "Alex ist weg."  Der Musiker, der unser Konzertjahr 2007 einläuten sollte, ist spurlos verschwunden. Nicht zu Hause, nicht im gebuchten Hotel, nicht am Telefon. Weg. Sami hat aber bereits seine Fühler ausgestreckt, und uns einen mindestens gleichwertigen Ersatz organisiert: Paul Joses (Schottland) kommt und bringt noch einen Gitarristen mit. Wir konnten uns nicht an diesen Namen erinnern, wie sich später rausstellen sollte, aber eine sehr gute Wahl.

Die beiden kamen dann auch, Sami war dann auch aus Duisburg angereist, Aufbau der Anlage, auch die für die Schweden wollten wir aufbauen. Nach wenigen Telefonaten waren dann auch die fehlenden Teile für das Schlagzeug organisiert (danke an alle, die uns ausgeholfen haben). Paul und Andy, sein Gitarrist, machten einen Soundcheck. Erleichterung machte sich breit. Die beiden sind wirklich gut!

Leider fehlten nun aber Trucker Cleavage, die Schweden. Die telefonische Nachforschung ergab, dass die Jungs wohl pünktlich gelandet waren, aber vom Flugplatz weg wohl ziemlich orientierungslos auf eine unfreiwillige Sideseing-Tour durch Deutschland chauffiert wurden. Erneut kam bei uns leichte Unruhe auf. Um 16.00 Uhr sollte Soundcheck sein. Mittlerweile war es kurz vor Acht. Die ersten Gäste waren schon da, da standen die Schweden leicht eingeschüchtert in unserer Tür. Nach erstem Beschnuppern und gegenseitigem Aufmuntern ging dann alles ziemlich schnell. Die Gitarren angeklemmt, Mikros ausrichten, kurzer Soundcheck und der Abend konnte beginnen.

Und das tat er dann auch. Paul Joses zog das Publikum direkt in seinen Bann. Mit meist eigenen Songs und ein paar lockeren Sprüchen zwischendurch begeisterte er schnell. Und als er dann springend und stampfend losrockte, hätte das auch den ganzen Abend so weiter gehen können. Ein toller Einstand in 2007!

 

--- Wer wusste eigentlich, dass in Schweden ein Club-Konzert nur 45 Minuten dauert? Wir nicht. Und die Jungs aus Schweden, deren erstes Konzert außerhalb Schwedens heute werden sollte, waren ganz verwundert, als ich sie fragte, ob sie denn wohl zwei oder drei Sets spielen würden. Aber nach einer kurzen Lagebesprechung hatten sie auch diese Situation im Griff: "Wir haben genug Material, wir können auch noch einige Stunden länger spielen". Dann rockten die los. Indi-Rock soll ja eigentlich was für die jüngere Generation sein, unsere Gäste gehören aber augenscheinlich alle zu dieser Generation.  Zwar etwas laut manchmal, für unsere bescheidenen Räumlichkeiten, zogen diese sympathischen Jungs aber direkt alle Gäste in ihren Bann. Es war wirklich klasse, was die Jungs uns da geboten haben. Sauber gespielte Instrumente, der Sänger Jonas Jakobsson hat wirklich eine fantastische Stimme und traf sauber jeden Ton.

 

 Die Jungs hatten ihre Hausaufgaben gemacht! In ihren Eigenkompositionen ist eine klare Linie und durchaus ein eigener Stil vorhanden. Und auch die Cover-Titel waren keine 1:1 Kopie Versuche, wie es manch andere Band mit nicht immer überzeugendem Erfolg versucht, sondern durchaus eigenständige Songs, die als "Trucker Cleavage"  ´rüberkamen und das wirklich klasse.

Jungs, wir gratulieren euch für euer erstes Ausland-Konzert und sind sicher, das war nur der Anfang einer langen Reihe toller Konzerte. --- Aber wir waren die Ersten!

 

Hier sind die besten Bilder dieses Abends: - Draufklicken und größer sehen.

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