15.
Oktober 2005
Im Grünen Jäger:
Teufelsgeiger
aus dem Lande Draculars!

Eine Frau am Kontrabass ist schon recht ungewöhnlich. Wenn sie aber dazu noch singt und den "Teufel im Leib" hat, dass die Post abgeht, dann ist Euphorie angesagt.
Das Volk jedenfalls tanzt Pogo, wenn Szilvana am Kontrabass zupft, wenn Andras Tiborcz zur Geige greift, wenn Hendrik Maaß seine Gitarre malträtiert und Thomas Leisner das Schlagzeug bearbeitet. Wenn die Transsylvanians spielen. "Hungarian Speedfolk" nennen die Transsylvanians ihr Gebräu aus Punkrock, Ska, Rap, und Weisen aus Ungarn.
Und
das mit Erfolg.
Die Transsylvanians tragen mitreißende ungarische Folklore im Punkgestus vor, die Gitarre im Anschlag, die Violine drohend voraus. Auch Rap, auch Schlagzeugexplosionen haben in dieser Tanzmusik Platz.
"Volksmusik becomes Folkrock" lautet da die Devise.
Vor der Bühne gibt es unterdes nur eins: Tanzen
Und hier sind die Bilder des Abends